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Du wirst es sicherlich kennen, du hast eine Menge Bilder gemacht und möchtest keins löschen. Irgendwann ist die Festplatte voll oder im schlimmsten Fall geht sie sogar kaputt. Um das zu vermeiden, kann man Bilder auf verschiedene weise sicheren und auch archivieren.

Welche Optionen du hast, möchte ich dir einmal zeigen.

Die Cloud

Es gibt verschiedene Anbieter, die dir einen Cloud-Dienst anbieten. Jedoch ist nur eine geringe Speicherkapazität kostenfrei. Ein Upgrade kostet dann meist jährlich Geld.

Ein weiterer Nachteil, ist, dass deine Bilder auf einen Server irgendwo außerhalb liegen und du nicht sicher sein kannst, ob deine Daten dort auch wirklich sicher sind.

Dennoch ist die Cloud eine wirkliche Alternative. Du kannst diene Bilder per PC hochladen und sichern und die meisten Anbieter, haben auch Apps, mit denen du deine Bilder vom Handy automatisch uploaden lassen kannst.

Solltest du also keinen großen Aufwand betreiben wollen und bereit etwas Geld auszugeben um deine Erinnerungen zu sichern, bist du bei dem Cloud-Dienst deiner Wahl gut aufgehoben.

Vorteile

  • kein Datenverlust
  • immer und überall erreichbar
  • große Speichermöglichkeiten

Nachteile

  • zum Teil sehr hohe Kosten
  • Dateien liegen auf einem Fremden Server
  • man benötigt eine ständige Internetverbindung um auf die Daten zugreifen zu können
Solltest du Amazon Prime abonniert haben, steht dir automatisch ein unbegrenzter Fotospeicher auf Amazon Photos zur Verfügung.

Externe Festplatten

Eine Externe Festplatte ist eine schöne Alternative zur Cloud, hat aber auch einige Nachteile. Die Vorteile liegen hier natürlich auf der Hand.

Du kannst die Festplatte vor fremden zugriffen sichern, indem du sie in einen Schrank oder in ein Schließfach packst. Ebenfalls ist der Kostenfaktor deutlich geringer als zu einer Cloud, da du nur eine einmalige Ausgabe hast.

Die Nachteile einer Externen Festplatte sind aber auch nicht zu unterschätzen. Bei einem Einbruch könnte diese schnell mal mitgenommen werden, ebenfalls bei einem Brand könnte diese schnell kaputtgehen. Solche Szenarien sind Gott sei Dank, sehr selten, können aber vorkommen.

Viel häufiger passiert es, das die Festplatte einfach kaputtgeht, sei es durch einen Produktionsfehler oder das sie schon ein gewisses Alter hat.

Vorteile

  • Schutz vor Fremdzugriffen
  • Kostengünstig
  • große Speichermöglichkeiten

Nachteile

  • begrenzte Lebensdauer der Festplatte
  • kein hundert Prozentiger Schutz vor Diebstahl oder Havarie

Home-Server (NAS)

Ein eigener Server bringt die Vorteile der Cloud mit sich und die Sicherheit diese Daten auch vor Fremdzugriff zu sichern.

Natürlich kostet die Anschaffung Geld und das ist auch nicht gerade wenig, aber wenn man sich das ganze Mal im Verhältnis zu einem Cloud-Dienst ansieht ist es auf Dauer Kostengünstiger.

Aber was ist überhaupt ein Home-Server? Im Prinzip ist es ein kleiner Computer, in dem nur Dateien gespeichert werden. Ist dieser mit dem Internet verbunden, habe ich ebenfalls die Möglichkeit, von überall auf die dort abgelegten Dateien zuzugreifen.

Allerdings benötigt man etwas technisches Verständnis, um den Server so einzurichten, dass ich über das Internet auf die Daten zugreifen kann.

Vorteile

  • Zugriff von überall möglich
  • Schutz vor Fremdzugriffen
  • große Speichermöglichkeiten

Nachteile

  • zum Teil sehr hohe Anschaffungskosten für Server und Festplatten
  • Einrichtung für Fernzugriff nicht unbedingt einfach
  • kein hundert Prozentiger Schutz vor Diebstahl oder Havarie

Fazit

Natürlich kostet alles etwas Geld, wenn man seine Erinnerungen aber nicht nachtrauern möchte, sollte man sich schon Gedanken darüber machen, wie man die Bilder am idealsten Archiviert. So oder so drumherum kommt so richtig keiner.

Ich benutze tatsächlich alle drei Varianten, um meine Bilder zu sichern und zu archivieren. Wie mein sogenannter BackUp-Plan aussieht, zeige ich dir in den kommenden Tagen.

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