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Der Mond fasziniert seid Menschen gedenken, natürlich auch in der Fotografie. Wie du dein eigenes Mondbild ganz einfach erstellen kannst und was du dazu benötigst, möchte ich dir hier einmal zeigen.

Ausrüstung

Du brauchst eigentlich nicht viel, deine Kamera, ein Stativ, ein Objektiv (Teleobjektiv) mit einer maximalen Brennweite von 200mm, besser wären 300mm und noch einen Fernauslöser.

Warum eine Brennweite von 200mm?

Das hängt damit zusammen, damit wir wirklich nah an den Mond zoomen können, um all seine Details auch abzulichten.

Wenn du ein Objektiv mit geringerer Brennweite verwendest, wirst du feststellen, dass wir nicht so nah an den Mond ran zoomen können und z.t. auch gewisse Details verloren gehen.

Kamera Einstellungen

ISO

Da wir in der Nacht arbeiten, wird man denken, dass wir hier mit einer Langzeitbelichtung arbeiten. Das ist jedoch falsch.

Der Mond wird von der Sonne angestrahlt und leuchtet deshalb sehr schön.

Aus diesem Grund können wir mit einer geringen ISO arbeiten. Hier empfehle ich dir, eine ISO zwischen 200 und 400. Auch hier heißt es wieder probieren, geht über Studieren und welche ISO für dich dann zutrifft, hängt auch vom Objektiv und der Kamera ab.

Merke dir: Die ISO sollte so niedrig wie möglich bleiben, da der Mond sonst körnig wirkt. Ich habe bei mir immer festgestellt, dass bei einer ISO ab 400 ein Bildrauschen entstand und das Bild sehr unscharf wirkte.

Blende

Die Blende sollte so weit wie möglich offen sein, jedoch können dann Teile des Mondes unscharf wirken, aus diesem Grund sollte man ebenfalls schauen, wie sich die Blende verhält. Hier empfehle ich dir einen Wert von 5.6f bis 11f.

Belichtungszeit

Die Belichtungszeit sollte so kurz wie möglich gewählt werden. Das hängt damit zusammen, das sich der Mond bewegt. Sobald du den Mond fokussiert hast, wirst du feststellen, dass dieser sich langsam durch dein Display bewegt (im Live View Modus).

Damit es zu keinen Verzerrungen kommt und der Mond nicht oval erscheint, solltest du eben genau deswegen nicht zu lange belichten.

Das bedeutet also, je schneller der Mond sich bewegt, umso kürzer sollte die Belichtungszeit gewählt werden.

Bei einer Brennweite von 200mm sollte die Belichtungszeit nicht länger als eine Sekunde sein.

Von der Theorie in die Praxis

Fange mit folgenden Einstellungen an, den Mond aufzunehmen.

1. Kamera Modus auf M stellen

2. Zoome an den Mond mit einer Brennweite von 200mm oder mehr

3. Starte bei einer ISO von 100

4. Stelle die Blende auf 11 oder wenn du dein Objektiv gut kennst, dann auf den schärfsten Bereich

5. Fokussiere auf den Mond Manuell, achte dabei, dass die Ränder des Mondes schön scharf sind

6. besitzt deine Kamera eine Vorauslösung ( bei Spiegelreflexkameras) aktiviere sie

7. Mach dein erstes Bild mit dem Fernauslöser um Verwackelungen und Unschärfe zu vermeiden. Hast du keinen Fernauslöser, nutze den integrierten Timer deiner Kamera

8. ist der Mond zu dunkel, solltest du entweder eine größere Blende nehmen oder die ISO erhöhen

Fazit

Mit der richtigen Ausrüstung und ein wenig Geduld, wird auch dir ein schönes Mond-Bild gelingen.

Wichtig ist dabei nur, dass Zusammenspiel zwischen Blende, Belichtungszeit und ISO. Beachtest du diese Dinge, wirst du wirklich schöne Bilder erhalten.

Zeige mir doch mal dein Mondbild 🙂

Der Mondkalender mit allen Mondphasen im Monatsverlauf
Ein Service von www.Der-Mond.org

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