Lesedauer 2 Minuten

In diesem Artikel soll es darum gehen, dir den Unterschied einer RAW und einer JPEG näherzubringen.

Was ist eine RAW?

Eine RAW ist eine nicht komprimierte Bilddatei, die alle Informationen abspeichert, die mit dem Sensor der Kamera aufgenommen werden.

Das bedeutet, das auch Informationen aufgenommen werden, die wir im Bild erstmal gar nicht sehen. Aus diesem Grund, ist eine RAW, auch deutlich größer als eine JPEG.

Was ist eine JPEG?

Die JPEG Datei, ist dagegen schon eine komprimierte Bild-Datei. Das soll heißen, dass die Kamera alle unnötigen Bildinformationen gar nicht erst abspeichert. Daher ist diese auch deutlich kleiner als eine RAW. Es werden u.a. auch schon bestimmte Korrekturen durchgeführt, wie schärfen, Weißabgleich und der Kontrast. Das geschieht z.B. bei einer RAW nicht.

Womit sollte ich arbeiten?

Eine RAW eignet sich gerade in der Bildbearbeitung, da man hier mehr Bildinformationen zur Verfügung hat. Dadurch kann ich deutlich bessere Ergebnisse in der Bearbeitung erzielen, als mit einer JPEG.

Wenn du also schon weißt, dass du deine Bilder bearbeiten möchtest, solltest du im RAW-Format Fotografieren.

Jedoch solltest du beachten, dass man zum Bearbeiten einer RAW, einen Konverter benötigt, diese sind z.T. Kostenpflichtig (z.B. Adobe Lightroom). Der Vorteil bei solchen Konvertern besteht darin, dass die Originaldatei nie verändert wird.

Bei einer JPEG werden dagegen bestimmte Korrekturen und Einstellungen wie Weißabgleich, Kontrast, Sättigung, Schärfe oder Belichtungskorrekturen schon beim Abspeichern automatisch optimiert.

Bei einer RAW geschieht dies nicht, in der Datei werden lediglich, Belichtung, Blende und ISO gespeichert, Korrekturen werden keine durchgeführt.

Vor- und Nachteile von RAW und JPEG

Eine RAW ist zwar deutlich größer als eine JPEG, dadurch ist die Bildqualität aber auch deutlich besser. Wer ständig mit RAW Fotografieren möchte, sollte dann auch für ausreichend Speicher sorgen.

RAW
  • nimmt nur Bildinformationen der Kamera auf – Belichtungszeit, Blende und IOS
  • durch RAW Konverter können Bearbeitungen durchgeführt werden, ohne das die Originaldatei verändert wird
  • besser geeignet für Bildbearbeitung
  • sehr gute Bildqualität
  • große Bilddateien, die auf Dauer Speicherplatz fressen
  • es gibt eine Unmenge an Kamera-spezifischen RAW-Formaten, dass kann zu einigen Problemen bei bestimmten RAW Konverter führen (Datei wird nicht erkannt)
  • zur Bearbeitung der RAW benötigt man einen RAW Konverter, diese sind z.T. Kostenpflichtig
  • kein direktes Ausdrucken möglich

Fazit

Eine RAW ist zwar deutlich größer als eine JPEG-Datei, bietet aber mehr Vorteile in der Nachbearbeitung und in der Bildqualität.

Wenn du also weißt, dass du deine Bilder nachbearbeiten möchtest, solltest du in RAW Format fotografieren. Sind es nur kleiner Bilder z.B. für deine Webseite oder Bilder, die keinen Mehrwert für dich haben, solltest du auf JPEG zurückgreifen.

TIPP:

Die meisten Kameras, bieten dir die Möglichkeit, in RAW und JPEG Dual zu fotografieren. Das heißt, deine Kamera nimmt das Bild einmal in RAW und JPEG auf. Dadurch hast du beim Sichten deiner Bilder z.B. die Möglichkeit, schon JPEG und RAW auszusortieren und Speicherplatz zu schonen.

Quelle Bilder: Hannes Eberhardt

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