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Die Kamera

Das Hauptwerkzeug unsere Arbeit ist natürlich die Kamera. Welche du dir kaufst, liegt einerseits daran, was dein Geldbeutel hergibt oder was du bereit bist zu investieren.

Erst einmal kommt es natürlich darauf an, was du Fotografieren möchtest, Porträt, Landschaft, Makro oder Sport. Wenn du das schon weist, kannst du die Spezifikation der Kamera besser eingrenzen.

Solltest du dich noch nicht festlegen wollen, so solltest du dir überlegen, was dir wichtig ist und was alles deine zukünftige Kamera an Board haben soll. Hier ein paar Beispiele:

  • Vollformat oder ASPC? (Darauf gehe ich später ein)
  • WLAN Funktion?
  • Spritzwassergeschütz?
  • Klappbares Display?
  • Wie viele Fokus Points?
  • Was für ein Sensor?

Das sind natürlich nur ein paar kleine Auszüge, was eine Kamera alles kann.

Jetzt liegt es an dir, deine passende Kamera auszusuchen. Ein kleiner geheim Tipp, man bekommt schon richtig gute Kameras sehr günstig, wenn man diese Gebraucht kauft, z.B. bei reBuy.de.

Meine erste Kamera war zum Beispiel eine Canon 1300d im Kit.

Mit der Kamera war ich bzw. bin ich immer noch unterwegs und habe auch mit dem Kit-Objektiv sehr gute Bilder hinbekommen.

Aufgenommen mit einer Canon 1300D in der Nähe von Delitzsch

Objektive

Wie ich schon sagte, war ich sehr lange mit dem Kit-Objektiv unterwegs und die meisten Kameras werden von Hause aus mit solchen Objektiven ausgeliefert. Diese Kit-Objektive sind zwar nicht das Non plus ultra, können aber wirklich anständige Bilder einfangen.

Mit dem Kit-Objektiv kann man schon gute Porträts machen, aber auch Nachtaufnahmen und Nahaufnahmen sind möglich.

Makroaufnahmen werden dagegen schon schwieriger, da die Kit-Objektive, meistens eine Brennweite von 18 bis 55 mm haben.

Für Makroaufnahmen sollte man aber mindestens ein 60 mm Objektiv besitzen oder besser noch mehr. Für meine Zwecke kommen genau drei Objektive Infrage und das Beste daran ist, die kosten nicht mal so viel.

1.) das Standard Objektiv-Kit 18-55 mm von Canon, dieses Benutze ich hauptsächlich in Bereichen, in denen ich flexibel bleiben möchte und in denen ich nicht genau weiß, was auf mich zu kommt.

2.) das Yongnuo 50 mm Festbrennweite. Ein sehr schönes und kleines Objektiv. Einerseits überzeugtes durch seinen Preis und auch durch die Qualität der Bilder. Es ist sehr lichtstark und ich kann es einerseits für Porträt aufnahmen nutzen, aber auch für Nachtaufnahmen und Makroaufnahmen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es so klein ist und in jede Tasche passt, ich habe es immer dabei… wirklich immer 😀

3.) das Tamron 70-300 mm benutze ich u.a. für Landschaftsfotografie und Mondaufnahmen, es kommt aber auch bei Makroaufnahmen zum Einsatz, gerade dann, wenn ich nicht so nah ran kann, um z.b. ein Insekt nicht zu verscheuchen. Auch das Objektiv überzeugte mich mit seiner Qualität und die flexiblen Einsatzbereiche.

Aufgenommen mit dem Tamron 70-300mm

Insgesamt liege ich bei 180 € für die beiden zusätzlichen Objektive, wenn ich mir diese neu Kaufe.

Ich fotografiere hauptsächlich in den Bereichen Nachtaufnahmen, Makroaufnahmen und Landschaftsfotografie, aus diesem Grund habe ich mich für diese Objektive entschieden.
Die richtige Auswahl des Objektives, hängt immer davon ab, was man fotografieren möchte.
Das soll keine Kaufempfehlung sein!!!

Es ist, übrigens kein muss sich weitere Objektive zu kaufen, es könnte jedoch sein, dass du irgendwann an die Grenzen von deinem Objektiv kommst. Spätestens ab diesen Zeitpunkt wirst du dich automatisch schon nach einem neuen Objektiven umschauen.

Stativ

Ein Stativ ist ein wirklich wichtiges Werkzeug in der Fotografie. Wenn du schon einmal versucht hast bei schlechten Lichtverhältnissen ein Bild Freihand zu machen (im manuellen Modus), wirst du bestimmt festgestellt haben, dass deine Bilder alle verwackelt sind. Genau aus dem Grund brauchst du ein Stativ, damit du diesen Effekt gar nicht erst hast.

Mir hilft das Stativ z.B. bei meinen Tamron 70-300 mm, da ich hier keinen integrierten Stabilisator habe. Das bedeutet, wenn ich sehr nah ran zoome, besteht hier die Gefahr, dass das Bild verwackelt, wenn ich den Auslöser drücke.

Tamron 70-300mm

Welches Stativ du dir zulegen möchtest, hängt wieder einmal davon ab, was es Kosten darf und was das Stativ alles können soll.

  • Höhe
  • Gewicht
  • Kugelkopf
  • Stabilität
  • Material
Das K&F Concept, mein aktuelles Stativ – Sehr leicht und sehr Robust

Ich rate dir auf jeden Fall, nicht das billigste Stativ zu kaufen, da diese oft schwer und sehr groß sind.

Ich persönlich musste leider auch diese Erfahrung machen, dass meine erstes Billig Stativ nicht sehr lange gelebt hat. Leider quittierte mein Alpha 3000 nach nicht mal drei Monaten den Dienst. Ärgerlich, denn das Geld hätte ich mir sparen können oder in ein hochwertigeres Stativ investieren können.

Akkus

Wir kennen es alle, man ist unterwegs, der Akku ist runter und kein Ersatz Akku in der Nähe.

Das Nervt wirklich….. und ist ein typischer Anfängerfehler.

Aus diesem Grund, empfehle ich dir immer, zwei bis drei Ersatz Akkus dabei zu haben, damit einen gar nicht erst der Saft ausgeht.

Im Winter ist die Gefahr sogar noch größer. Wenn es kalt ist, können sich die Akkus entladen, sogar dann, wenn man diese gar nicht in Gebrauch hat.

Speicherkarten

Auch so ein Thema was am Anfang gerne vernachlässigt wird, aber genauso wichtig ist.

Zu aller erst, solltest du genug Speicherkarten mitnehmen, zum Glück sind diese Dinger sehr klein und wiegen nicht wirklich etwas.

Der Grund warum du immer mehrere parat haben solltest, ist relativ Simpel.

Ist deine Speicherkarte voll, bist du entweder gezwungen, schon vorhandene Bilder zu löschen oder keine Fotos mehr zu schießen. (mal ehrlich, das würde keiner freiwillig machen)

Ein andere Grund, der ebenso ärgerlich ist wie eine volle Speicherkarte, ist eine Defekte Speicherkarte. Ohne Ersatz, ist deine Foto-Tour für dich wohl gelaufen.

Kauf dir bitte auch nicht, diese großen Speicherkarten von über 100 GB, da auch hier die Gefahr besteht, wenn diese mal Defekt ist, dass all deine Bilder auf dieser Karte nicht mehr verfügbar sind. Lieber kleinere Speicherkarten und davon ein paar mehr. 

Welche Speicherkarte für deine Kamera am besten geeignet ist, findest du meist im Handbuch deiner Kamera.

Diese Dinge solltest du im Blick haben, wenn du anfangen möchtest zu fotografieren oder überlegst, welches Zubehör Sinn für dich macht. Es gibt natürlich noch Optionales Zubehör wie Filter, Taschen, Fernauslöser und und und.

Die oben aufgeführten Dinge sind jedoch die Basics, auf die man nicht wirklich verzichten sollte.

Die hier genannte Fotoausrüstung wurde von mir gekauft, ich werde von keinen der Hersteller oder Vertriebe gesponsert.
Ebenfalls soll das keine Kaufempfehlung für euch sein, lediglich ein kleiner Auszug womit ich täglich arbeite.

Quelle Bilder: Hannes Eberhardt

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