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Vielleicht hast du ja schon einmal was von HDR Bildern gehört. Was genau das ist und wie du solche Bilder erstellen kannst, zeige ich dir in diesem Artikel.

Drohnen HDR – aufgenommen in der Nähe von Leipzig

Was ist das denn nun?

HDR ist eine Abkürzung und bedeutet – High Dynamic Range Image. Also ein Bild mit hohem Dynamik Umfang.

Solche Bilder werden erstellt, z.B. in der Produktfotografie um möglichst viele Details darzustellen oder wenn im Bild einige Bereiche sehr dunkel und sehr hell sind.

Einige liebe diesen Effekt der beim HDR entsteht, da diese Bilder meist sehr krass und überladen aussehen. Andere finden diese Bilder unnatürlich und nicht sehr schön. Das ist aber Geschmackssache.

Ein HDR-Bild besteht zumeist aus drei Bildern, ein Bild ist überbelichtet, also sehr hell. Das zweite dagegen ist optimal belichtetet, das dritte dagegen ist sehr dunkel.

In der Nachbearbeitung werden dann alle Bilder übereinander gelegt. Dadurch hat man die Möglichkeit, Bereiche im Bild besser zu bearbeiten, die sonst untergehen würden, da der Weißabgleich, einen bestimmten Bereich heller macht und den dunkleren Bereich ausblendet.

Durch diese Bilderstellung kann man mehr Details zeigen, der Nebeneffekt ist, dass die Farben zum teil deutlich Kräftiger werden.

HDR selber erstellen

Wenn du selber ein HDR Bild erstellen möchtest, braucht es nicht viel.

Du brauchst eine Kamera, ein Stativ und im besten fall noch ein Fernauslöser um verwacklungen zu vermeiden. Nicht zu vergessen, dein Motiv.

Es ist, auch kein muss nur drei Bilder zu machen, du kannst auch deutlich mehr machen und schauen wie sich der Effekt zum Schluss verhält. Minimum sind aber drei Bilder.

Wenn du dein Motiv hast und deine Kamera startklar ist, solltest du per Autofokus fokussieren und danach in den manuellen Fokus wechseln, damit der Fokus sich nicht verändert.

Außerdem, solltest du im manuellen Modus (M) fotografieren, dort kannst du Blende, Belichtungszeit und ISO einstellen.

Du solltest Blende und ISO bei allen Bildern beibehalten. Lediglich, die Belichtungszeit darf variieren.
Das Bild sollte auch immer aus der gleichen Perspektive aufgenommen werden, ansonsten kann es zu dem sogenannten „Ghost“ Effekt kommen.

Wenn du deine Einstellungen vorgenommen hast, nimmst du mehrere Bilder mit verschiedenen Belichtungszeiten auf.

HDR zusammenfügen

Hierzu benötigst du wieder ein Bearbeitungsprogramm, einige sind kostenlos und andere sind wieder kostenpflichtig.

Der Vorteil bei den kostenpflichtigen Programmen ist der, dass man die Bilder nicht vorher in JPEG oder Tiff Format konvertieren muss und ohne Qualitätsverlust das zusammengesetzte Bild bearbeiten kann.

Ich benutze dafür Adobe Lightroom oder auch Aurora von Skylum. Wenn das Bild einmal zusammengefügt ist, kannst du es nach Belieben Bearbeiten und exportieren.

Sind bewegte Objekte wie Passanten oder Autos mit im Motiv, kann es zu dem sogenannten „Ghost Effekt“ kommen, dass bedeutet, das z.B. eine Person mehrfach verschwommen auf dem Bild erscheint.

Quelle: http://thehdrimage.com/tag/ghosting-in-hdrs/

Manche Programme können diesen Effekt raus Arbeiten (z.B. Aurora, deswegen arbeite ich sehr gerne mit dieser Software). Ansonsten, solltest du versuchen, solche Effekte raus zu stempeln oder solange zu warten, bis keine Objekte im Bild sind, die sich bewegen.

Quelle Bilder: eigene Bilder & Screenshots / Bild mit „Ghost Effekt“ von The HDR Image

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Marion
Gast
Marion

Gut erklärt, ich hätte aber gerne noch ein paar Beispielbilder von dir gesehen.
Ich hätte da noch eine Frage, einige Kameras unterstützen ja schon einen Integrierten HDR – Modus, ist dieser zu empfehlen oder sollte ich doch lieber eigene Belichtungsreihen anfertigen?
Grüße! Marion 🙂

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