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Jede Handykamera kann heutzutage ein schönes Panoramabild erstellen, allerdings ist die Qualität der Bilder nicht immer so gut, wie man es sich wünscht. Um eine bessere Qualität zu erzielen, kannst du mit deiner Kamera ein Panoramabild ganz einfach selbst erstellen.

Wie das ganze funktioniert, möchte ich dir in diesem Artikel zeigen.

Was ist überhaupt ein Panoramabild?

Ein Panoramabild, ist im Grunde genommen eine Zusammensetzung mehrere Bilder, die in der Nachbearbeitung am Computer zusammengesetzt werden.

Panoramabild richtig Fotografieren

Als erstes, solltest du den Autofokus deiner Kamera ausstellen und manuell Fokussieren. Das hat den Hintergrund, dass das gesamte Bild den gleichen Fokus hat und die Zusammensetzung am Ende einfacher wird.

Wenn du Freihand ein Panorama aufnehmen möchtest, solltest du möglichst auf einer Horizontalen Ebene bleiben.

Drehe am besten nur die Kamera und nicht den Körper, sonst könnte es am Ende zu Verzerrungen im Bild kommen, die unschön aussehen.

Hast du ein Stativ zur Hand, solltest du es benutzen, da es hier deutlich einfacher ist, die Kamera zu drehen und Verzerrungen (sogenannte Parallaxenfehler) vorzubeugen.

Benutze ein Stativ in Kombination mit einem Kugelkopf und einem Fernauslöser. Die Gefahr des verwackeln, ist beim Schwenken und Auslösen der Kamera dadurch stark minimiert.

Einige Programme (z.B. Affinity) können solche Verzerrungen z.T. ausgleichen, bei Architekturaufnahmen wird das allerdings schwieriger. Solche Verzerrungen fallen dann in Form von verbogenen Linien auf.

Diese Verzerrungen in der Nachbearbeitung raus zu arbeiten, ist mit viel Zeit und Aufwand verbunden.

Schloss Belvedere mit Parallaxenfehler

Nimm dein Panorama am besten in Hochformat auf, somit kannst du mehrere Einzelbilder machen. Dadurch hast du automatisch mehr Bildinformationen, die sich in der Zusammensetzung positiv auswirken.

Wie viele Bilder du zum Schluss machst, ist dir überlassen.

Sind bewegte Objekte im Bild wie z.B. Autos oder Radfahrer, solltest du entgegen der Fahrrichtung Fotografieren. Damit verhinderst du, dass die bewegten Objekte in allen Einzelaufnahmen auftauchen. Das gilt übrigens auch bei Wellen oder Wolken. Im zusammengefügten Bild sind dann die Objekte nur einmal zu sehen. Außerdem verhinderst du, dass es beim Zusammenfügen Probleme gibt.

Das Panorama zusammenfügen

Die aufgenommenen Bilder kannst du nun in der Nachbearbeitung zusammensetzen. Es gibt kostenpflichtige und kostenlose Programme.

Nach dem Beschneiden verändert sich das Format des zusammengesetzten Bildes. Es wird charakteristisch breiter.

Dabei verlierst du natürlich bestimmte Bereiche des Bildes, manche Programme, können diese Bereiche jedoch automatisch ausfüllen.

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